Breakout Session #5 – Rechtliche und ethische Aspekte

Karin Fest, 26.04.17 14:50
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KFV

Im Rahmen der KFV-Konferenz “Automated Driving: Road Safety and the Human Factor” (8.-9. März 2017 in Wien) wurden in fünf Breakout Sessions mit ExpertInnen unterschiedlicher Branchen spannende Themen rund um Automatisiertes Fahren und Verkehrssicherheit diskutiert. Wien ZWA freut sich in den kommenden Wochen die wichtigsten Ergebnisse der einzelnen Breakout Sessions zu präsentieren.

Die fünfte und letzte Breakout Session der Konferenz widmete sich den rechtlichen und ethischen Aspekten und Fragestellungen, die mit der Einführung automatisierter und vernetzter Fahrzeuge einhergehen. Schlagworte wie Datensicherheit, Datenschutz, Haftung, einheitliche Standards und ein (europäisches) regulatorisches Framework standen dabei im Mittelpunkt der Diskussion.

Im Hinblick auf vernetzte und automatisierte Fahrzeuge bestehen zahlreiche unterschiedliche rechtliche Fragestellungen, die mit der Verkehrssicherheit und deren Vollzug verbunden sind. Ein einheitlicher rechtlicher Rahmen schafft die Möglichkeit einen hohen Standard an Verkehrssicherheit für alle Menschen länderübergreifend zu garantieren. Der Anstieg an vernetzten und automatisierten Fahrzeugen soll auch zur Umsetzung europaweiter Maßnahmen für Verkehrssicherheit dienen.

Darunter würden auch verpflichtende Überprüfungen oder einheitliche Haftungsregeln für automatisierte Fahrzeuge fallen. Die Frage der Datennutzung ist für die Einführung von vernetzten und automatisierten Fahrzeugen entscheidend. Für eine adäquate Analyse von Verkehrsunfällen sind Unfalldaten von entscheidender Bedeutung. Harmonisierte Datenverwendung muss aber unbedingt auch Fragen des Datenschutzes und der IT Security ansprechen. Die Idee eines Open Policy Lab, die von den TeilnehmerInnen eingebracht wurde, würde dazu beitragen, rechtliche Fragestellungen hinsichtlich der Mobilität der Zukunft in interdisziplinären Gruppen zu erarbeiten.

Wenn Sie sich in der Diskurs über rechtliche und ethische Fragenstellungen in Hinblick auf automatisierte Fahrzeuge einbringen möchten, dann freuen wir uns, wenn Sie uns einen Kommentar hinterlassen.

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Zur AutorIn

Karin Fest ist als Innovationsmanagerin beim Kuratorium für Verkehrssicherheit im Bereich smart safety solutions für die Umsetzung digitaler Mobilitätslösungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zuständig. Sie studierte Medien- und Kulturwissenschaften und schließt derzeit ein berufsbegleitendes Studium zu Entrepreneurship & Innovationsmanagement ab. Davor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als Projektmanagerin tätig und forschte und lehrte zu Themen rund um Medientechniken, urbanen Praktiken und Medienvermittlung.





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